| Neuer JRK-Gruppenraum |
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Wegen einer räumlichen Veränderungen im DRK Vereinshaus musste das Jugendrotkreuz seinen Gruppenraum aufgeben. Seit Anfang des Jahres haben die 40 Kinder und Jugendlichen ein neues zu Hause gefunden – im angrenzenden Unterrichtsraum. Dafür legten sie selbst Hand an. Ein Tischkicker in der Raummitte, ein bequemes Sofa in der Ecke und rundherum neue Möbel. Die Mitglieder des Herrenberger Jugendrotkreuzes sind sich einig: „Der neue Gruppenraum ist viel gemütlicher und schöner als der alte“. Dieser musste wegen geplanter Umbaumaßnahmen weichen. „In einem neuen Raumkonzept wurde das Jugendrotkreuz in den kleinen Unterrichtsraum verlegt“, sagte Florian Schmidt, der das Projekt geplant und koordiniert hat. In mehr als 370 Arbeitsstunden und vier Tage andauernder Renovierungsarbeiten haben die jungen Helfer gemeinsam einen Raum mit „Wohlfühlfaktor“ geschaffen und dabei zahlreiche Arbeiten ausgeführt: Um Platz für neue Einrichtung zu schaffen wurde ein großflächiger Wandschrank abmontiert und ausgelagert. Ebenso musste ein Stück Teppichboden einem neuen Laminatboden weichen. „Das war mühsame Arbeit, denn der Teppich war ziemlich fest geklebt“, sagte Helferin Vanessa Jurtz. Um Farbe ins Spiel zu bringen, haben die Jugendlichen den Wänden einen neuen Anstrich verpasst und zahlreiche helle Möbelstücke aufgebaut, die im Möbelhaus beschafft wurden. „Hätten wir geahnt was uns dort erwartet, wären wir ein anderes Mal gefahren“, sagte Martina Abolins und fügte hinzu, dass die Einkaufsgruppe über eine Stunde an der Kasse anstehen mussten. Doch nur neue Möbel reichte den jungen Heimwerkern nicht: „Wir wollten unsere Bar aus dem alten Raum auch hier eingliedern und mit einem Schrank für Übungsmaterialien erweitern“, sagte Jugendrotkreuzleiterin Carina Weiß und erklärte, dass diese für die jungen Helfer nach den Gruppenstunden ein beliebter Treffpunkt ist. Dafür wurde neben einem Wasseranschluss auch eine zusätzliche Elektroleitung verlegt und beides durch einen Fachmann installiert. „Ich musste durch die Zwischendecke kriechen und mich mit dem Elektrokabel zum neuen Raum vorarbeiten. Das war ziemlich anstrengend“, sagte der 19-jährige Philipp Weippert. Beim Einbau der Bar verlief aber nicht alles nach Plan: „Beim Bohren von Löchern ist im angrenzenden Raum ein Spiegel herunter gefallen. Der hat dann mit einem riesigen Schlag das Waschbecken in Mitleidenschaft gezogen“, schmunzelte Carina Weiß. Nachdem alle handwerklichen Tätigkeiten abgeschlossen waren, konnten die Helfer die Regale füllen und mit Aufhängen von Bildern dem Raum den letzten Schliff geben. „Wir haben alle unser Bestes gegeben“, sagte der 15-jährige Sertac Güler, als er das Ergebnis betrachtete. „Durch den gemeinsamen Umbau ist ein ganz neues Gruppengefühl entstanden“, freute sich Carina Weiß und erklärte, dass der neue Raum viele Vorzüge mit sich bringt: „Es gibt nun mehr Platz für Gruppenarbeiten und alles hat nun einen festen Platz. Es ist endlich heimisch geworden.“ |
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