| Debüt für neuen Schul-Sanitätsdiens |
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Die Aufgabe steht beim DRK Herrenberg im Fokus: Nachwuchs in der Ersten Hilfe auszubilden. Auch kürzlich unterrichteten unsere Erste-Hilfe Ausbilder die Schüler des Schulsanitätsdienst der Jerg-Ratgeb-Realschule. Herrenberg – Der neue Schul-Sanitätsdienst (SSD) der Jerg-Ratgeb-Realschule in Herrenberg gab beim Erste-Hilfe-Training sein Debüt. Das Projekt SSD wird jedes Schuljahr einer neuen achten Klasse übergeben. Die Schüler lernen beim DRK-Herrenberg, wie in unterschiedlichen Unfallsituationen vorzugehen ist und wie man den Verletzten versorgen muss, bis der Notarzt oder Krankenwagen eingetroffen ist. Die 8e hatte ihr erstes Training. Dabei mussten die Schüler anhand von künstlich dargestellten Verletzungen erkennen, um welche es sich handelt und wie vorzugehen ist. Einige Schüler der jetzigen 9e stellten sich als Unfallopfer zur Verfügung. Dafür gibt es extra eine RUD (Realistische Unfall Darstellung)-Gruppe, die Verletzungen und „Unfallopfer“ realistisch schminkte. Zuerst mussten die Schüler einen Verletzten von einem Motorradhelm befreien und in die stabile Seitenlage bringen. Bei anderen Übungen musste innerhalb kürzester Zeit erkannt werden, was bei der dargestellten Verletzung zu tun ist. „Es ist wichtig, dass die Schüler immer wieder Körperkontakt zu den Patienten aufbauen, so fühlt sich der Patient nicht allein gelassen“, darauf machte Hans Ormos aufmerksam, der die Klasse schon bei anderen Trainingseinheiten unterrichtet hatte. Die Erfahrung als SSD zeigt den Schülern, dass professionell und zügig zu handeln gar nicht so einfach ist, wie es aussieht. Der „Notfall“-Einsatz muss immer wieder geübt werden, um im Ernstfall richtig zu handeln. Die Klasse ist auf ihre neue Aufgabe „SSD“ gut vorbereitet. Quelle: www.gaeubote.de (Ausgabe 16.12.2009) |
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